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Kunst

Die Kunst ist, dass für Diagnostik und Behandlung ausschliesslich die geschulten Hände des Osteopathen gebraucht werden, mit welchen zum Teil kleinste Funktionsstörungen ertastet und korrigiert werden. Nicht umsonst dauert die Ausbildung fünf Jahre, in welchen die “Tast- und Fühlkompetenz” intensivst geschult wird.

Eine häufige Frage in der Praxis ist, ob es für diese Art des Fühlens eine besondere Begabung braucht, oder ob jeder Mensch dazu fähig ist. Natürlich bedarf es keiner speziellen Begabung, sondern nur eines permanenten, gezielten Trainings, um diese feinsten und subtilen Bewegungen zu spüren. Die Anzahl der Nervenrezeptoren in den Händen und Fingern sind bei allen Menschen etwa gleich, sodass Wahrnehmung damit für jeden gewährleistet ist. Aber diese Art der Wahrnehmung erfolgt nicht mit den Händen, sondern im Kopf. Der Unterschied des Osteopathen zu “normalen” Menschen ist sein Filter: er kann die kleinen und kleinsten Bewegungen aus den groben Bewegungen und anderen Sinneswahrnehmungen wie Wärme, Feuchtigkeit, etc. aussortieren.

Ein weiterer wichtiger Unterschied ist natürlich, dass er diese kleinen Bewegungen auch interpretieren und diagnostisch umsetzen kann - aber das gehört zum Punkt “Wissenschaft”

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